LEITBILD

culture codes fördert die individuellen Potenziale von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Hannover und Umland. Junge Menschen sollen bestärkt werden, sich aktiv im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Stadtentwicklung und am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Toleranz, Akzeptanz und Chancengleichheit sollen im konstruktiven Umgang mit dem Fremden an junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie an sogenannte Multiplikatoren in öffentlichen Einrichtungen, privaten und gemeinnützigen Bildungsinstitutionen weitervermittelt werden.

Um diese Zielsetzungen zu verwirklichen, bietet culture codes Dienstleistungen in Form von Eigenproduktionen und Kooperationen an. Dabei steht die Organisation, Koordination und Durchführung von Projekten, Workshops und Medienproduktionen im Vordergrund, die eine kulturelle Bildung im Sinne einer nachhaltigen Kompetenz verfolgen.

culture codes leistet damit als sozial engagiertes und kulturpädagogisches Unternehmen einen gesellschaftpolitischen Beitrag durch die gezielte Fortbildung von sozialen und kreativen Kompetenzen junger Menschen und ihrem Empowerment.

Folgende Vermittlungsansätze und Bildungsangebote im Kulturbereich werden von culture codes besonders unterstützt und vertreten:

1.Interdisziplinäre Bildungsangebote mit einem praktisch-künstlerischen Arbeitsanteil, der sich mit Arten und Ausprägungen von Kommunikation auseinandersetzt. Denn experimentelle Formen des darstellenden Spieles, der Fotografie, der Animation, der Videoproduktion und des kreativen Schreibens eröffnen einen Raum, der die Verbindungen zwischen Text und Kontext, Inhalt und Form, Annäherung und Verfremdung für Jugendliche und Erwachsene erlebbar macht.

2.Medien- und Crossmedia-Projekte, die mit der perspektivischen Wahrnehmung experimentieren und diese im Spiel erproben. In diesen können gängige Stereotypen und Klischees anhand von medialen Inhalten erarbeitet und als persönliche Vorstellungen und Abbilder entlarvt werden. Dadurch stellt sich die Frage nach den geistigen und räumlichen Grenzen der persönlichen Wahrnehmung.


3.Formen der kulturellen Bildung, die sich mit unserer Selbst- und Fremdwahrnehmung als einem zum Teil historisch und kulturell gewachsenen Phänomen auseinandersetzen. Hierbei werden Weltauffassungen als kollektive und individuelle Überlieferungen vermittelt, die von historischen-kulturellen Codes geprägt sind.

4.Angebote in der interkulturellen Bildung, die Fremdheitserfahrungen fördern. Mittels spezieller Trainings, durch persönliche Begegnungen und offenem Austausch wird die empathische Fähigkeit des Perspektivwechsels bei Jugendlichen und Erwachsenen angeregt.